Location: Froemmel’s Conditorei Café Catering GmbH

Lesezeit: 19:00 Uhr

Christian Klinger,

seit der 1. Kriminacht im Kaffeehaus 2005 immer wieder dabei, schuf für die 5-Minuten-Rätselkrimis in der „Presse am Sonntag“ die Figur des Privatermittlers Marco Martin. Seit 2012 ermittelt der Detektiv, der das Vertrauen der Wiener Upper Class genießt, in Romanlänge: 2012 untersucht er in „Winzertod“  einen sonderbaren Brand beim Kirtag in einem bekannten Wiener Weinort, 2013 nimmt er in „GLeichenfeier“  die Großbaustelle des neuen Hauptbahnhofs unter die Lupe und untersucht den Unfall eines Bauarbeiters näher und 2015 verschlägt es ihn in „Bühnentod“ zum Sommertheater ins gar nicht so beschauliche Waldviertel, als statt der falschen eine echte Leiche aus einem Kasten auf die Bühne plumpst.

Blutschuld, (Steinverlag)

Es sollen ein paar Tage bezahlter Urlaub werden, denkt Marco Martin, als er den Auftrag erhält, die Kopie einer Antiquität in Triest zu übernehmen. Schon die Ankunft in der Wohnung seines zweifelhaften Auftraggebers ist vom Unfall einer alten Frau überschattet und der Landsmann, der die Wohnung einen Stock tiefer bewohnt, nervt Martin auch gehörig. Aber als der Detektiv nach einem weiteren Todesfall plötzlich zum Verdächtigen wird, entwickelt sich der Routineauftrag zu einem Alptraum an der Adria. Diesmal ist Martin selbst der Gejagte und er weiß, dass er sich auf die Polizei nicht verlassen kann, wenn es darum geht, seine Unschuld zu beweisen. Er begibt er sich auf die Spur eines groß angelegten Kunstschieberrings, der sich über die Grenzen Italiens bis nach Graz und Wien erstreckt. Dabei kratzt er auch tief an den Schichten Triests und stößt auf dessen Geschichte abseits von Kaffeehaus- und Habsburger-Nostalgie.