Location: Café Walther

Lesezeit: 20 Uhr

Jürgen Benvenuti,

wurde 1972 in Bregenz geboren und lebt nach Aufenthalten in Berlin und Barcelona jetzt in Wien. Neben seinen 15 Romanen hat er zahlreiche Rezensionen, Artikel und Kurzgeschichten in diversen Zeitungen, Zeitschriften und Online-Magazinen veröffentlicht. Ab und zu wagt er auch einen Abstecher ins Filmgeschäft. Sein Wiener Kriminalroman „Schrottplatz Blues“ war 2014 für den Leo-Perutz-Preis nominiert.

Das Lachen der Hyäne, (Falter Verlag)

Rikki ist ein ehemaliger Musiker, der nach längerer Zeit im Ausland in seine Heimatstadt zurückkehrt – ausgebrannt, pleite und planlos. Moses hat eine aufstrebende Band, deren Management sein Freund Rikki übernehmen soll. Nach einem Konzert verbringen die beiden eine wilde Nacht mit der geheimnisvollen Linda, ohne zu ahnen, dass sie die Freundin eines skrupellosen Gangsters ist. Als dieser herausfindet, dass Linda ihn betrügt, geraten Rikki und Moses in einen blutigen Albtraum …
Die Geschichte, die in „Das Lachen der Hyäne“ erzählt wird, findet in „Remora“ ihre Fortsetzung. Die Romane sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. „Das Lachen der Hyäne“, zuerst 2000 erschienen, liegt hier in einer überarbeiteten Fassung vor.

REMORA

Lazlo Biscolli ist ein gerissener Gangster, der seine illegalen Geschäfte hinter einer bürgerlichen Fassade versteckt. Um die Drecksarbeit kümmert sich Antek Knapp, ein skrupelloser Schläger, der mit seiner kokssüchtigen Freundin von einem besseren Leben träumt. Gemeinsam mit dem verschuldeten Boxer Ron Rocket heckt Knapp einen Plan aus, um ans ganz große Geld zu gelangen. Doch das Vorhaben gerät zu einem blutigen Fiasko, das auch Biscollis Leben durcheinanderwirbelt. Als Biscolli wieder für Ordnung sorgt, stellt Knapp fest, dass man kein Boxer sein muss, um den härtesten Kampf seines Lebens zu bestreiten.

„Remora“ erzählt die Geschichte weiter, die in „Das Lachen der Hyäne“ begonnen wurde. Die Romane sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. „Remora“, zuerst 2000 erschienen, liegt hier in einer überarbeiteten Fassung vor.