Location: Café Landtmann

Lesezeit: 19:30 Uhr

© Wien Bibliothek

Ernst Hinterberger,

war seit 1965 als Autor zahlreicher Romane (z. B. „Kleine Leute“ und „Salz der Erde“, aus dem der „Mundl“ in der erfolgreichen ORF-Fernsehserie „Ein echter Wiener geht nicht unter“ entstand) und Krimis bekannt. Er schrieb auch die Drehbücher für mehrere „Tatort“-Folgen sowie für die beliebten Fernsehserien „Kaisermühlen Blues“ und „Trautmann“. Hinterberger starb am 14. Mai 2012. Kurz vor seinem Tod beendete er die Arbeit an seinem letzten Kriminalroman „Der Tod hält Ernte“.

© Stefan Joham

Wolfgang Böck,

ist einer der bekanntesten Schauspieler Österreichs, seit Oktober 2003 ist er Intendant der Schloss-Spiele Kobersdorf

Österreichweit bekannt wurde er vor allem durch seine Mitwirkung im Kaisermühlen Blues. Hier war er als der Wiener Polizist Trautmann zu sehen, dem Lebensgefährten der Hauptdarstellerin Gitti Schimek (Marianne Mendt). Als ebendieser Trautmann stand Wolfgang Böck im Frühjahr 2000 vor der Kamera im Krimipilotfilm Trautmann – Wer heikel ist, bleibt übrig (Regie Harald Sicheritz). In der Zwischenzeit entstanden noch weitere 9 Trautmann-Krimis unter der Regie von Thomas Roth. Für seine bisherige Darstellung des Inspektor Trautmann wurde Böck – gemeinsam mit dem Autor von Kaisermühlen Blues und Trautmann Ernst Hinterberger – im Dezember 2001 von der Vereinigung der Bundeskriminalbeamten Österreichs zum „Ehrenkiberer“ ernannt.

DER TOD HÄLT ERNTE – EIN FALL FÜR TRAUTMANN – Tatortphilosophie, (Residenzverlag)

Am Faschingsdienstag gibt es im bekannten und beliebten Wiener Vorstadtgasthaus „Zum Krügerl“ einen Kostümball. Am Aschermittwoch wird der für seine Alleingänge bekannte Kriminalbeamte Alexander Glaubenkranz – ein alter Freund Trautmanns – im Hinterhof des Beisels ermordet aufgefunden. Für den Mord an einem Beamten sind zwar -andere Dienststellen zuständig, aber Trautmann will den gewaltsamen Tod seines Freundes unbedingt persönlich aufklären. Nach zunächst erfolglosen Ermittlungen führt ihn eine Spur ins Rotlichtmilieu und weiter in Richtung Kindesmissbrauch. Doch dann bringt Trautmann ausgerechnet seine Kenntnis des Wiener Dialekts ans Ziel …